Projekte in der Zukunftsregion
Hier finden Sie eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte und Vorhaben, die darauf abzielen, einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz auf Basis des Zukunftskonzeptes zu leisten. Tauchen Sie ein und erfahren Sie mehr über die Projekte, die unsere Region voranbringen und eine nachhaltige Zukunft gestalten.
-
Steckbrief
Projektträger: Stiftung Kardinal von Galen / Umweltzentrum Oldenburger Münsterland Gemeinnützige Stiftung , Private Hochschule für Wirtschaft und Technik
Kooperationspartner: Universität Vechta, Universität Osnabrück
Zeitraum: Start Anfang 2026
Handlungsfeld: Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume
-
Neuigkeiten aus dem Projekt
Zukunftsregion fördert Projekte mit rund 440.000 Euro
Die Steuerungsgruppe hat das Projekt bereits fachlich positiv bewertet, die Antragstellung über die NBank befindet sich aktuell in Bearbeitung.
-
Steckbrief
Projektträger: Stiftung Kardinal von Galen / Umweltzentrum Oldenburger Münsterland Gemeinnützige Stiftung
Zeitraum: ab April 2026
Handlungsfeld: Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume
-
Neuigkeiten aus dem Projekt
Zukunftsregion fördert Projekte mit rund 440.000 Euro
Die Steuerungsgruppe hat das Projekt bereits fachlich positiv bewertet, die Antragstellung über die NBank befindet sich aktuell in Bearbeitung.
-
Steckbrief
Projektträger: Gemeinde Bad Zwischenahn
Zeitraum: 15.09.2025 – 31.08.2026
Handlungsfeld: Kultur und Freizeit
- Neuigkeiten aus dem Projekt
-
Steckbrief
Projektträger: Ökologisches Kompetenzzentrum Oldenburger Land gUG
Zeitraum: 01.02.2025 bis 31.01.2028
Handlungsfeld: Biologische Vielfalt und funktionierende Naturräume
- Neuigkeiten aus dem Projekt
-
Steckbrief
Projektträger: Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest
Zeitraum: ab Juli 2024
Handlungsfeld: Kultur und Freizeit (Wissens- und Bewusstseinsentwicklung)
- Neuigkeiten aus dem Projekt
Biodiversitätsmonitoring von Mooren mit KI und Drohnen
Drohnen und künstliche Intelligenz für besseren Naturschutz: Mit einem innovativen Monitoringsystem sollen u.a. wiedervernässte bzw. renaturierte Moorflächen auf zugewiesenen Versuchsflächen der Landkreise der Zukunftsregion überwacht werden. Durch drohnengestützte Fernerkundung sollen unter anderem RGB-, Multispektral- und Topografiedaten erhoben und mittels maschinellen Lernens ausgewertet werden. So könnten standorttypische Lebensraumtypen erkannt und Veränderungen frühzeitig identifiziert werden.
Das Monitoring würde es ermöglichen, ökologische Entwicklungen auf Wiedervernässungsflächen systematisch zu beobachten und gezielte Pflegemaßnahmen frühzeitig zu planen. Neben der Erkennung von Lebensraumtypen könnten auch potenzielle Störfaktoren wie Leckagen in Verwallungen oder Veränderungen des Mikroreliefs identifiziert werden. Ziel ist es, Eingriffe in sensible Moorökosysteme zu minimieren und die Biodiversität langfristig zu stärken. Das Projekt ist eine Kooperation der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik zusammen mit der Universität Vechta und der Universität Osnabrück.
Die im Projekt gewonnenen Daten werden auf Versuchsflächen in den Landkreisen der Zukunftsregion erprobt und aufbereitet. Darüber hinaus wird untersucht, welche technischen Mindestanforderungen notwendig sind, um vergleichbare Monitoringansätze auch mit vorhandener Hardware in Unteren Naturschutzbehörden umzusetzen. Die Ergebnisse sollen als praxisnahe Grundlage für zukünftige Anwendungen in der Moorentwicklung dienen.
Verantwortungsbewusste Zukunftsgestalter:innen für die Region ausbilden
Das Projekt „Verantwortungsbewusste Zukunftsgestalter:innen werden“ zielt darauf ab, junge Menschen ab der Sekundarstufe I für Natur-, Klima- und Biodiversitätsschutz zu sensibilisieren und sie zu aktivem Handeln zu befähigen. Hierfür werden neue Lernmodule für die (außer-)schulische Umweltbildung gemeinsam mit Bildungsakteur:innen aus der Zukunftsregion entwickelt und an außerschulischen Lernorten in der Zukunftsregion erprobt. Die Module verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen aus der Region und folgen dem Prinzip „Forschen – Staunen – Handeln“.
Zentraler Bestandteil des Projekts ist der Aufbau einer regionalen Bildungsinfrastruktur durch ein Netzwerk aus Schulen, außerschulischen Lernorten und weiteren Bildungsträgern aus allen vier Landkreisen. In einer Erprobungsphase setzen sich in sechs mehrtägigen Lernmodulen Schüler:innen fachübergreifend mit zentralen Herausforderungen des Klima- und Biodiversitätsschutzes auseinander. Exkursionen, Experimente, Diskussionen sowie praxisnahe Übungen fördern lösungsorientiertes Denken und konkrete Handlungskompetenzen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Multiplikator:innenwirkung: Die Teilnehmenden sollen das Erlernte in ihre Schulen, Ausbildungsstätten und Wohnorte tragen und dort eigene Beiträge zum Natur- und Klimaschutz umsetzen. Begleitend werden Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte qualifiziert, Erprobungsräume aufgebaut sowie die Ergebnisse evaluiert und veröffentlicht. Die entwickelten Materialien und Handreichungen stehen anschließend auch über das Projekt hinaus zur weiteren Nutzung zur Verfügung.
Digitaler Marktplatz Bad Zwischenahn
Mit einer Machbarkeitsstudie möchte Bad Zwischenahn als erste (ländliche) Kommune in Deutschland einen „digitalen Marktplatz" für die gesamte „Customer Journey" anbieten. Hier soll eine digitale Grundlage geschaffen werden, über die alle Angebote der Region über einen Marktplatz mit einem Warenkorb bezahlt werden können. In den ersten beiden Schritten soll die Machbarkeit als auch die Konzeption für dieses Schnittstellenmanagement inkl. finanztechnischer Abarbeitung geprüft werden.
Derzeit sind Informationen und Buchungsmöglichkeiten touristischer Leistungen häufig dezentral organisiert, was eine durchgängige, intuitive Nutzung erschwert. Das geplante System soll einen barrierefreien, serviceorientierten Zugang ermöglichen und dabei insbesondere auch nachhaltige Tourismusangebote sichtbar machen. Zudem sollen Mobilitätsangebote integriert und Funktionen zur digitalen Besucherlenkung eingebunden werden, um eine bessere Steuerung der Auslastung und Schonung regionaler Ressourcen zu gewährleisten.
Das Projekt versteht sich nicht nur als technologische Lösung, sondern als Beitrag zur nachhaltigen Tourismusentwicklung im ländlichen Raum. Es verbindet digitale Innovation mit ökologischer Verantwortung und schafft ein Modell, das perspektivisch auf andere Kommunen übertragbar ist.
Entwicklungs- und Maßnahmenpläne für ausgewählte Gebietskulissen des ÖKOL
Für die genannten Landschaftsschutzgebiete, die Projektgebiete des ÖKOLs, liegen noch keine
ausreichenden Daten und Kenntnisse über Lebensraumtypen, Biotoptypen, die vorkommenden
heimischen Tier- und Pflanzenarten sowie den Zustand der Fließ- und Stillgewässer vor. Für FFH- und
Naturschutzgebiete liegen bereits umfangreiche Studien und Kenntnisse über Lebensraumtypen, die
vorkommenden heimischen Tier- und Pflanzenarten sowie den Zustand der Fließ- und Stillgewässer
und damit auch oft schon zielorientierte Maßnahmenpläne vor. Um auch die übrige Kulturlandschaft,
insbesondere die Landschaftsschutzgebiete standortgerecht zu erhalten und weiter zu entwickeln
sowie mehr Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten zu schaffen und gefährdete Arten zu
fördern, bedarf es zunächst eines umfangreichen Monitorings und weiterer regionaler Erhebungen und
Kartierungen.
Er soll aufzeigen, welche aktiven Maßnahmen und Projekte erforderlich sind.
Voraussetzung hierfür ist die Erfassung der ökologischen Charakteristika des Planungsraumes
hinsichtlich Ausprägung der Lebensraum- und Biotoptypen sowie des botanischen und zoologischen
Arteninventars, woraus sich die Bewertung der ökologischen Güte in Schwerpunktregionen
(Identifikation gefährdeter /geschützter Arten) ableiten lässt, und diese somit die Grundlage für die
Definition des angestrebten günstigen Erhaltungszustandes bildet. Um diesen zu erreichen, müssen
Schutz- und Entwicklungsziele flächenscharf definiert und priorisiert sowie ein Handlungs- und
Maßnahmenkonzept erstellt werden. Besondere Bedeutung hat die Identifizierung der von den
Maßnahmen betroffenen Flächeneigentümer und Bewirtschafter und ihre frühzeitige Einbindung in die
Planungen. Konflikte oder Synergien mit sonstigen Planungen/ Maßnahmen im
Landschaftsschutzgebiet müssen identifiziert und eingeschätzt werden. Nur auf der Grundlage eines
datenbasierten Managementplanes mit Ausweisung besonders defizitärer Gebiete, kann Natur-, Artenund
Gewässerschutz in den Landschaftsschutzgebieten gezielt und effektiv umgesetzt werden. Er
sollte die monetäre Bewertung von Maßnahmen und Projekten beinhalten und damit die Grundlage für
weitere Förderanträge schaffen. Des Weiteren sollten Hinweise zur Evaluierung und Erfolgskontrolle
gegeben werden, um eine Optimierung und eine Nachsteuerung zu ermöglichen.
Digitales Bildungsnetzwerk
Mit einer digitalen Plattform stellt der Naturpark einen Service zur Verfügung, der sowohl Bildungsanbieter selbst als auch Besucher:innen einen Überblick über die verschiedenen Umweltbildungseinrichtungen, außerschulische Lernorte und aktuelle Umweltbildungsangebote im Naturparkgebiet bietet.
Die Plattform erlaubt interessierten Bildungspartnern über einen passwortgeschützten Zugang das Einstellen von Inhalten und Angaben Informationen zu Einrichtung, Ansprechpartner:innen, Adresse, regelmäßigen sowie einmaligen Angeboten, Verlinkung zur Website) mit Text, Bild und Verortung in einer umweltpädagogischen Karte. Über die interaktive Karte sowie spezifische Such- und Filterfunktionen (Zielgruppe, Altersstufe,Thema, Ort u. a.) finden Besucher:innen auf der Plattform schnell das passende Umweltbildungsangebot.
Regelmäßige, durch den Naturpark organisierte Netzwerktreffen ( mind. einmal jährlich) der Bildungspartner zum Austausch über aktuelle Themen in der Umweltbildungsarbeit.
Durch die Einrichtung eines digitalen, in die neue Website des Naturparks eingebundenen Portals mit der Präsentation von Umweltbildungsangeboten im Naturpark werden Bildungsanbieter in der Region unterstützt und miteinander vernetzt. Die Plattform informiert über zum Naturparkprofil passende Angebote, die auch unabhängig vom Naturpark stattfinden und über die entsprechenden Anbieter gebucht werden.